Archive | October, 2014

Jüngers Geiselschrift erscheint in Frankreich

31 Oct

Sur les otages

Traduction de l’allemand par Julien Hervier. Avant-propos de Volker Schlöndorff.

22 octobre 1941 : en représailles de l’assassinat d’un officier allemand à Nantes, le jeune résistant Guy Môquet, le syndicaliste Jean-Pierre Timbaud et le député Charles Michels sont fusillés avec 24 de leurs compagnons dans une clairière de Châteaubriant (Loire-Atlantique). Le chroniqueur officiel de cette première exécution de masse d’otages français, n’est autre que le vétéran Ernst Jünger, 46 ans, dont le texte inédit est publié ici. « Rédigé dans le style des chancelleries, donc sans ambition littéraire », précise son traducteur Julien Hervier, ce rapport, demandé par le haut-commandement allemand à Paris au héros des tranchées a valeur historique. Il retrace l’escalade infernale des attentats et de leurs représailles exigées par Hitler et décrit dans le détail « une situation impossible, telle qu’on ne peut que commettre des fautes, soit qu’on agisse, soit qu’on s’abstienne. »
Autre abîme, celui qui sépare les donneurs d’ordres de ceux qui s’apprêtent à mourir. Ernst Jünger a pris soin de traduire et de joindre à son mémorandum les lettres d’adieu à leurs proches des 27 fusillés qui sont reproduites ici, certaines pour la première fois. Y figure, bien sûr, celle de Guy Môquet, lue tous les 22 octobre dans les écoles françaises. C’est à partir de ce matériau que le cinéaste Volker Schlöndorff a réalisé son téléfilm La mer à l’aube, diffusé en 2012 et c’est lui qui présente ce livre réalisé sous la direction de Sven Olaf Berggötz et publié en Allemagne en 2011 sous le titre « Sur la question des otages. Exposé des faits et de leurs conséquences. »

Édition Première édition
Support Livre broché
Nb de pages 200 p.
ISBN-10 2-251-31012-6
ISBN-13 978-2-251-31012-1
GTIN13 (EAN13) 9782251310121

Der Dandyclub rezensiert die Andere Seite / Jünger in Kirchhorst

27 Oct

Druckfrisch von heute der Dandy-Club:

http://www.dandy-club.com/2014/10/wilhelm-rosenkranz-ernst-junger.html

 

Wilhelm Rosenkranz: Die andere Seite … oder: »Man müsste nur auch ein Mittel gegen das Unheil finden, das man vorausschaut …« Wilhelm Rosenkranz’ Begegnungen mit Ernst Jünger in Kirchhorst.
Herausgegeben und mit erläuternden Anmerkungen begleitet von Thomas Baumert. Hagen-Berchum: Eisenhut Verlag, 2014, 114 S., 12,90 EUR, ISBN 978-3-942090-32-2 (= Bibliotope. Band 5. Herausgegeben von Tobias Wimbauer) – Mit 11 unveröffentlichten Photos.

Jetzt bestellen!

Rezension der Anderen Seite / Jünger in Kirchhorst

27 Oct

Die erste Rezension zur “Anderen Seite” (Begegnungen mit Ernst Jünger in Kirchhorst) kommt von der rechten Seite des politischen Spektrums und ist verhalten positiv:

http://www.blauenarzisse.de/index.php/rezension/item/4967-in-geuebten-zuegen-juenger-daheim

Theaterlesung der Stahlgewitter in Nürnberg

27 Oct

Elf Lesungen an elf verschiedenen Orten

Wer Lust hat, Lesungen exklusiv an ungewöhnlichen Orten zu erleben, sollte sich die Veranstaltungsreihe “Literatur in den Häusern der Stadt” am 28. November nicht entgehen lassen. Bereits zum neunten Mal lädt das Mainfranken Theater Würzburg zu den Literaturabenden der besonderen Art ein: Das Publikum kommt nicht zum Theater, sondern das Theater zum Publikum.

[…] Sven Mattke [liest aus] “In Stahlgewittern” von Ernst Jünger […]

Karten sind nur im Vorverkauf ab dem 28. Oktober 2014 an der Theaterkasse erhältlich.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 27.10.2014

https://www.fnweb.de/nachrichten/kultur/elf-lesungen-an-elf-verschiedenen-orten-1.1945890

Jörg Magenau rezensiert Jüngers Feldpostbriefe

24 Oct

Heute in der Süddeutschen Zeitung:

www.sueddeutsche.de/kultur/feldpostbriefe-von-ernst-juenger-mehr-als-totgehen-kann-man-nicht-1.2187466

Dramatisierung von Jüngers “Sturm”

23 Oct

Eine Rezension einer Dramatisierung von Jüngers Novelle “Sturm”:

https://www.fnweb.de/nachrichten/kultur/in-den-stahlgewittern-des-grossen-krieges-1.1939990

Neue Jünger-Anekdote: Kein Bier vor vier

23 Oct

In der “taz” lese ich eben die folgende, mir neue Jünger-Anekdote:

Als junger Lyriker hielt sich Richard Noebel einmal als Stipendiat der Villa Massimo in Rom auf. Eines Nachmittags betrat während einer Unterredung mit dem Direktor ein komischer Kauz in Breeches das Zimmer. Sofort sprang der Direktor auf: „Darf ich vorstellen? Richard Noebel, Ernst Jünger.“ Darauf wendete Noebel sich launig an Jünger: „Sie habe ich mir älter vorgestellt!“ Jünger lachte herzlich und versetzte: „So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Wollen wir nicht einen Champagner öffnen?“ Richard Noebel zögerte: „Ich trinke nicht vor Einbruch der Dunkelheit!“ Darauf erwiderte Ernst Jünger: „Dann lassen sie uns doch die Fensterläden schließen, meine Herren!“ Und so geschah es dann auch.

http://taz.de/Die-Wahrheit/!148126/

Italienischer Preis für Schwilks Jüngerbiographie

22 Oct

Zu vermelden ist die Verleihung des Literaturpreises Giovanni Comisso 2014 für die beste Biografie in Italien. Heimo Schwilk erhielt die Auszeichnung am 27.9. in Treviso/Veneto für die Übersetzung seiner Jünger-Biografie bei Effatà Editrice (2013).

schwilk1 schwilk2

(Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Dr. Heimo Schwilk zur Verfügung gestellt)

Jünger liest Ortners Erzählung

20 Oct

JETZT ERHÄLTLICH

Ernst Jünger liest „Ortners Erzählung“ aus dem Roman „Heliopolis. Rückblick auf eine Stadt“

Ernst Jünger: Ortners Erzählung (Originaltonaufnahme)

Länge: 64 Minuten
Preis: 19,80 Euro

Ernst Jünger liest „Ortners Erzählung“ aus seinem utopischen Roman Heliopolis. Rückblick auf eine Stadt. Die berühmte Erzählung in der Erzählung von „Dr. Fancy“, der mittels einer Augenoperation einem Glücksspieler und Trinker magische Fähigkeiten verleiht, hat auch 65 Jahre nach ihrem Erscheinen nichts von ihrer Aktualität verloren.


Eine Kostbarkeit aus dem Tonarchiv des Deutschen Literaturarchivs in Marbach zum ersten Mal exklusiv auf einer CD mit neun Audio-Kapiteln und Postkarte „Das Haus“ von Neo Rauch.

Vortrag zu Jünger in Rehburg

20 Oct

http://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/content/artikel.php?a=274230

 

Vortrag zu Ernst Jünger

LOC­CUM (jan). Dem Eh­ren­bür­ger Reh­burgs, dem Schrift­stel­ler Ernst Jün­ger, ist ein Abend im Klos­ter Loc­cum am Sonn­abend, dem 18. Ok­to­ber, 19.30 Uhr, ge­wid­met. Als ‚­Krie­ger, Wald­gän­ger und An­ar­ch’ wird Jün­ger dort be­ti­telt – pas­send zu der Ver­an­stal­tungs­reihe des Klos­ters zu ‚­Krieg und Frie­den’.

Die Be­zie­hung Ernst Jün­gers zu Reh­burg be­ruht auf des­sen Ju­gend­jah­ren, die er in ei­nem Haus in der Brun­nen­straße ge­mein­sam mit sei­ner Fa­mi­lie ver­brach­te. Sein Bru­der Ge­org Fried­rich ver­öf­fent­lichte später mit dem Buch ‚­Grüne Zwei­ge’ leb­hafte Schil­de­run­gen die­ser Ju­gend in Reh­burg zwi­schen aus­ge­las­se­nen Spie­len am Stein­hu­der Meer­bach ü­ber den Be­ginn der Lei­den­schaft sei­nes Bru­ders für das Sam­meln von Kä­fern bis hin zu lan­gen Schach­par­tien in der Villa an der Straße nach Bad Reh­burg, zu de­nen ihr Va­ter ex­zel­lente Spie­ler ein­lud.

Von Reh­burg aus floh der noch ju­gend­li­che Ernst Jün­ger, um in der Frem­den­le­gion zu die­nen, von Reh­burg zog er auch mit großer Be­geis­te­rung in den Ers­ten Welt­krieg. Sein Buch ‚In Stahl­ge­wit­tern’ wird oft als Ge­genstück zu Erich Ma­ria Re­mar­ques ‚Im Wes­ten nichts Neu­es’ be­zeich­net. Eben­falls um Kriegs­zei­ten geht es bei dem Or­gel­kon­zert am Sonn­tag, dem 19. Ok­to­ber, 17.30 Uhr, in der Stifts­kir­che.

Mu­sik von Ce­sar Frank, Max Re­ger Louis Vei­erne und Jehan Alain wird von Hans Bäß­ler auf der neuen Loc­cu­mer Or­gel vor­ge­stellt. Der Ein­tritt zu den Ver­an­stal­tun­gen kos­tet je­weils zehn Eu­ro.