Archive | May, 2016

Korrekturabzug der Friedensschrift

28 May

Von Jüngers Programmschrift “Der Friede” (entstanden 1941/43) wurden, als es im August 1944 nach dem 20. Juli-Attentat nicht abzusehen war, dass Jüngerbücher überhaupt noch erscheinen können würden vor dem Ende des Krieges, vom Verleger Benno Ziegler ein paar Korrekturabzüge der Schrift hergestellt. Von den 3 Abzugsvarianten haben sich vielleicht ein Dutzend erhalten.

Zur Geschichte der Friedensschrift und ihrer Drucke vgl. den von mir herausgegebenen Beitrag von Piet Tommissen in dem Buch “Anarch im Widerspruch” (Schnellroda 2004, 2., veränd.Auflage Hagen 2010)

Hier ein Exemplar der zweiten Korrektur :

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Ausstellung mit Jünger-Manuskript

26 May

Pressemitteilung der Stadt Braunschweig zu einer Ausstellung mit einem Jünger-Exponat:

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/935633.html

25. Mai 2016
Buchvorstellung in der Stadtbibliothek: „Mein kostbarstes Buch“
Von Otmar-Alt-Bibel bis zur Ernst Jünger- Druckfahne
Braunschweig. Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger stellen am Mittwoch, 1. Juni, um 14 Uhr, im Rahmen des Literaturfestivals BS//LIEST unter dem Titel „Mein kostbarstes Buch“ bibliophile Schätze aus ihren eigenen Bücherregalen in der Stadtbibliothek, Schlossplatz 2, vor. Moderiert wird die Veranstaltung von der Schauspielerin Kathrin Reinhardt. Der Eintritt ist frei. Informationen unter der Telefonnummer 7075834.Bücher gehören zu unseren wichtigsten Kulturgütern. Sie erzählen Geschichten, aber jedes Buch besitzt seine ureigene Geschichte. Für die Besitzer haben Bücher oft eine ganz besondere Bedeutung. Auf den vom Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig und der Stadtbibliothek veröffentlichten Aufruf hin forschten Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger in ihren Regalen.Vorgestellt wird unter anderen ein Zufallsfund, der von der Familie „adoptiert“ wurde und viel genutzt wird, eine Otmar-Alt-Bibel mit persönlicher Widmung, eine korrigierte Druckfahne von Ernst Jünger mit Widmung, eine von Hermann Hesse handbebilderte Märchenerzählung, ein für den beruflichen Weg bedeutsames Buch oder die gedruckten Erinnerungen eines Vorfahren. Im Gespräch mit Kathrin Reinhardt erzählen die Besitzer, wie sie zu diesen Büchern gekommen sind, und was speziell dieses Buch für sie bedeutet.

Burgunderszenenparty

26 May

Grundsätzlich zeige ich hier keine Termine von rechten Parteien und von Burschenschaften an, da aber die Burgunderszene mein Leib- und Magenthema ist, sei der Vollständigkeit halber als Ausnahme von der Regel darauf verwiesen, nicht zuletzt weil ich das benannte Haus gar nicht kenne und also über deren Ausrichtung und Traditionen gar nichts weiss:

 

Vortrag Jasper Juckel (Hamburg): “Erotische DIngsymbole in der Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Burgunderszene Jüngers”

Burgunderparty

Celan lernt Französisch mit Jünger

15 May

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=22046

Alles, außer Text

Eine Marbacher Ausstellung feiert „Das bewegte Buch“

Von Stefan HöppnerRSS-Newsfeed neuer Artikel von Stefan Höppner

Das dritte und letzte Kapitel „Löcher und Schneisen“ zeigt ausgewählte Exemplare aus Autorenbibliotheken, etwa von Benn oder Paul Celan, oft solche mit Notizen und Randzeichnungen, die noch Spuren der Arbeit mit den Texten aufweisen. Celan lernte Französisch mit der Übersetzung von Ernst Jüngers Auf den Marmorklippen und schrieb Vokabeln an den Rand. In Nelly Sachsʼ Gedichten fügte er seine eigene Interpunktion hinzu, wohl, um sie laut vorzutragen. In anderen Bänden zeigt sich, dass er selbst begann, die Texte zu übersetzen.

Heike Gfrereis: Das bewegte Buch. Ein Katalog der gelesenen Bücher.
Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 2015.
188 Seiten, 20,00 EUR.
ISBN-13: 9783944469133

FAZ berichtet über eine Postkarte von Ernst Jünger an Ivo Andric

15 May

Ivo Andrić und Ernst Jünger Der Krieger und der Opportunist

In den sechziger Jahren schrieb Ernst Jünger dem Literaturnobelpreisträger Ivo Andrić eine Postkarte. Er bekam nie eine Antwort. Aus gutem Grund.

14.05.2016, von Michael Martens

FAZ

Ernst-Jünger-Preis für Entomologie 2016 geht an den Biologen Dr. Volker Puthz.

3 May

Die Pressemitteilung:

02.05.2016 16:40

Ernst-Jünger-Preis für Entomologie 2016 geht an den Biologen Dr. Volker Puthz.

Meike Rech Presse
Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

Bei einer Festveranstaltung im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart wurde der renommierte Landespreis an den weltweit anerkannten Käfertaxonomen und Spezialisten für die Familie der Kurzflügelkäfer – Dr. Volker Puthz – verliehen.

Stuttgart, 02.05.2016. Der mit 5.000 Euro dotierte Ernst-Jünger-Preis für Entomologie 2016 ging an den Insektenforscher Dr. Volker Puthz. Die Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg wurde von Prof. Dr. Johanna Eder, Direktorin des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, im Rahmen eines Festaktes am 29. April 2016 im Museum am Löwentor überreicht.

In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Oliver Betz von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die Leistungen des Preisträgers für die Entomologie: „Dr. Volker Puthz habe mit der Beschreibung von mehr als 2000 neuen Käferarten aus aller Welt bedeutend zur Erforschung der Biodiversität der Insekten beigetragen“.

Der Ernst-Jünger-Preis für Entomologie wurde vom Land Baden-Württemberg im Jahre 1985 aus Anlass des 90. Geburtstages des Schriftstellers Ernst Jünger gestiftet. Ernst Jünger war neben seiner schriftstellerischen Arbeit zeitlebens an Insektenkunde interessiert und ein passionierter Käfersammler. Die Käfersammlung Jüngers gehört zu den bedeutendsten Privatsammlungen dieser Art.
Der Preis wird im dreijährigen Rhythmus an Wissenschaftler vergeben, die in den zurückliegenden Jahren mit herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Entomologie hervorgetreten sind.


Weitere Informationen:

http://www.naturkundemuseum-bw.de